Marin Trenk: Döner Hawaii – unser globalisiertes Essen

doenerhawaiiMarin Trenk hat einen Lehrstuhl für Ethnologie in Frankfurt am Main inne und befasst sich mit Food-Ethnologie. Essens-Globalisierung teilt er in drei große Wellen. Erst kommen unverarbeitete, einzelne Lebensmittel in andere Kulturen, wie beispielsweise die Kartoffel einst nach Europa kam. Ihnen folgen, häufig im Zuge des Kolonialismus, einzelne Gerichte, wie zum Beispiel die in England immer noch so  beliebten Currys. Und schließlich werden, vor allem durch Migration, ganze Küchen exportiert. In aller Regel müssen die neuen Küchen sich den bereits vorhandenen Kulturen anpassen, weswegen, wie jedem klar sein dürfte, die H19 beim Asia-Imbiss Mekong mit originaler chinesischer Küche nicht mehr viel zu tun hat.

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