3. Blog-Geburtstag – was ich mir wünsche

Die DSGVO hat in den letzten Wochen hohe Wellen in der Buchblog-Welt geschlagen. Viele hohe Wellen. Einige haben sie gar als Grund genommen, ihren Blog zu löschen. Andere beklagen, dass hier den kleinen BloggerInnen unverhältnismäßig große Steine in den Weg gelegt werden und dass es nun wirklich fiesere Datenkraken gäbe. Klar gibt es die, aber relativieren kann man immer alles. Es gibt (fast) immer jemanden, der noch fieser und noch schlechter ist und dann ist das ja auch noch eine Frage der persönlichen Moral. Darauf kann man sich halt nicht ausruhen.

BuchbloggerInnen wollen ernst genommen werden. Ihr Blog soll nicht als niedliches Hobby abgestempelt werden. Das ist auch eine legitime Forderung – viele BloggerInnen investieren extrem viel Zeit und manchmal auch Geld, wenn auch nur indirekt, z.B. für Messebesuche oder Foto-Equipment. Da könnte man ja auch mal über Kooperationen nachdenken, die vielleicht ein paar Euro bringen. Vielleicht könnte ja der Blog eines schönen Tages sogar eine Art Nebenjob werden. Aber Verantwortung?! Um Gottes Willen, woher soll ich denn Verantwortung nehmen? Ich hab ja noch nicht mal ein Impressum!

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