sag mal, fbm…

Zu den Eskalationen auf der Messe am Wochenende wurde schon viel und vielleicht sogar schon alles gesagt, aber ich will jetzt auch nochmal, weil ich so mega abgenervt bin. Ich weiß, dass die Messe für viele ein sehr positiver Ort der Begegnung und des Austauschs ist. Zumindest am Samstag war sie das aber nicht. Über die Tumulte selbst kann ich nicht viel sagen, ich war nicht da und weiß nicht, ob nun wirklich jemand ‚Sieg Heil‘ gerufen hat und wer wen zuerst angebrüllt hat. Ich war zu dieser Zeit auf Sizilien, bin in einer Lavahöhle rumgestolpert und in knöcheltiefe Fledermausscheiße getreten – der Frankfurter Buchmesse ist, spätestens mit ihrer Stellungnahme zu den Ausschreitungen, etwas ganz ähnliches passiert.

Die Frage, ob Verlage aus dem rechtsradikalen Spektrum auf der Buchmesse etwas zu suchen haben oder nicht, ist nun wirklich keine neue. Die Diskussion gibt es jedes Jahr und jedes Jahr sagt die Messe, Meinungsfreiheit sei ein hohes Gut (Standgebühren auch), man habe keinen Grund Verlage nicht zuzulassen, die als Organisation nicht verboten sind, und deren Schriften auch bisher nicht indiziert wurden. Rechtlich ist das so sicher richtig. Moralisch und politisch beantwortet das nichts, aber Boos will die Messe ja auch als wirtschaftliche und nicht als politische Veranstaltung verstanden wissen.

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Leipzig by the book

Viele von euch kennen Leipzig ja zumindest von Messe-Besuchen, ich kannte es noch nicht. Nun war es am letzten Wochenende das Ziel eines Kurztrips, den ich zusammen mit einer Freundin unternommen habe. Natürlich mit einer, die liest und erst bei der vierten Buchhandlung fragt, ob ich da sicher auch noch rein will.

Weil wir aus völlig verschiedenen Richtungen angereist sind, haben wir uns am Hauptbahnhof getroffen, wobei ich ein bisschen warten musste. Die Zeit habe ich ganz vortrefflich in der Buchhandlung Ludwig vertrödelt, die für eine Bahnhofsbuchhandlung wirklich außergewöhnlich schick und gut sortiert ist. Ein paar Stufen hinauf gibt es auch ein Café, das ich leider aus Platzmangel nicht ausprobieren konnte. Wahrscheinlich ist das aber ein gutes Zeichen.

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Literaturpreishysterie

Bob Dylan hat den Nobelpreis für Literatur bekommen, das wissen ja mittlerweile wirklich alle. Dazu habe ich keine dezidierte Meinung, weil mich der Nobelpreis an sich nicht besonders interessiert. In den letzten Jahren habe ich nur Mo Yan gelesen und fand es gut. Modiano habe ich nach dreißig Seiten aus Langeweile und Desinteresse abgebrochen.

Ein kleines bisschen hat es mich erleichtert, dass es ein Musiker war, das erspart mir Leute, die im Laden stehen und völlig entsetzt fragen „und von dem haben sie überhaupt nichts da?!“ Nein, habe ich nicht. Würde es irgendwann mal Murakami, hätte ich natürlich was da, würde es Thiong’o hätte ich natürlich nichts da, weil ich genau einen Kunden habe, der den kauft. Dem bestelle ich alle neuen Titel, er freut sich und gut ist. Würde Thiong’o den Nobelpreis bekommen, würde dieser eine Mann sich freuen und vielleicht eines der Bücher nochmal lesen, die er ohnehin schon zu Hause hat. Dafür hätte ich auch dreißig Leute im Laden, die entsetzt sind, dass ich nichts von einem Autor am Lager habe, von dem sie gestern in der Tagesschau das erste Mal gehört haben und den sie vielleicht für einen Koreaner halten. Die Anzahl der Menschen, die entsetzt waren, weil ich nichts von [pet-rik] [mou-di-ai-nou] am Lager habe, war wirklich zu hoch. Gute Frau, nachdem Sie ohne einen Roman dieses Mannes offenbar keinen Tag mehr leben können, sollten Sie vielleicht wenigstens wissen, dass er Franzose ist.

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Deutsche Cover in fremden Landen

Am Sonntag ist ein Artikel erschienen bei Kulturgeschwätz, in dem es unter dem Titel „Das kleine bisschen Exotismus“ um die Cover von Büchern ging, die in anderen Kulturkreisen als den europäischen spielen und die entsetzlich klischeebeladen sind, innerlich wie äußerlich. Wir alle kennen das, Schirmakazie im Sonnenuntergang und so. Auch bei scroll.in ist eine ähnliche Auflistung zu finden. Und es sind grauenhafte Dinge dabei, wirklich. Kein Mensch braucht solche Cover.

Mir stellte sich beim Lesen allerdings auch die Frage, wie es eigentlich mit deutschen Büchern aussieht bzw. wie deren Cover im Ausland gestaltet werden. Also habe ich mir mal Cover angeguckt von Büchern, die deutschsprachig sind und in Übersetzung erscheinen bzw. von Büchern, die in Deutschland spielen und von nicht deutschsprachigen AutorInnen verfasst wurden.

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Vom Suchen und Finden der Bücher

Wie finden Leserinnen und Leser eigentlich ihr nächstes Buch? Für Verlage ist das natürlich eine wesentliche Frage, die buchreport jetzt zusammen mit Codex genauer untersucht hat. Das Stöbern im Geschäft ist  mit 19% (noch) der Spitzenreiter beim Finden der nächsten Lektüre, aber Online-Shops liegen mit 15% nicht mehr weit dahinter. Immerhin 12% vertrauen vor allem auf Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis und bleiben damit ebenfalls analog.

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Quelle: buchreport/codex http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/04/04/erster-entdeckungsreisefuehrer.htm

Rezensenten fallen übrigens unter „Profis“. Ob dazu auch Blogger zählen, war aus dem Artikel nicht ersichtlich und das Geld für die gesamte Untersuchung (€ 1.790 netto) wollte ich trotz Interesse dann doch nicht ausgeben. Als wichtigsten Multiplikator am Markt nennt die Studie übrigens Autoren. Deren Empfehlungen werden nicht nur oft befolgt sondern führen offenbar auch zu einer überdurchschnittlich hohen Zufriedenheit mit den empfohlenen Büchern.

Tatsächlich finde ich das auch eine ganz gute Quelle. Menschen, die Bücher schreiben, die ich gerne lese, lesen oft auch Bücher, die ich gerne lese. Und umgekehrt. Wenn eine Autorin auf dem Klappentext wirbt, die ich ganz furchtbar finde, kann ich das Buch erfahrungsgemäß getrost im Regal stehen lassen. Stöbern in Online-Shops finde ich allerdings ziemlich mühsam. Es mag an meiner Herangehensweise liegen, aber Hinweise wie „andere Kunden interessierten sich auch für“ finde ich nur selten hilfreich und so richtige Stöber-Stimmung kommt vor dem PC bei mir gar nicht erst auf. Empfehlungen von Bekannten können total super sein, wenn die Leute mich und meinen Lesegeschmack kennen. Manchmal funktioniert es auch umgekehrt – ich habe Freundinnen, deren Lesegeschmack so von meinem abweicht, dass ich ihre Lieblingsbücher gar nicht erst aufschlagen muss. Empfehlungen in Blogs führen bei mir auch nur sehr selten zu einer unmittelbaren Kaufentscheidung. Aber es gibt natürlich Bloggerinnen und Blogger, von denen ich weiß, dass unser Buchgeschmack eine große Schnittmenge hat und deren Meinungen bleiben auf jeden Fall in meinem Hinterkopf gespeichert und tragen sicher auch zu meiner Buchsuche bei, wenn vielleicht auch erst Wochen und Monate nach der Rezension. Es gibt eben auch einen gewissen Wiedererkennungseffekt, wenn man über das Buch schonmal was gelesen hat und vielleicht sogar was Positives.

Wie gehts es euch denn? Also offensichtlich lest ihr Blogs mit Buchempfehlungen, aber führt das tatsächlich dazu, dass ihr diese Bücher auch kauft? Oder finden die Bücher auf ganz anderen Wegen zu euch?

Einen kurzen Abriss der Studie findet ihr übrigens bei buchreport.

Lesen in Havanna

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Foto: Instituto Cubano del Libro

Zum 25. mal findet derzeit die Buchmesse in Havanna statt. Erstmals wird diese auch von Vertretern US-amerikanischer Verlage besucht, die über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit sprechen möchten und traditionell werden auch die wichtigsten Neuheiten aus Deutschland an einem Gemeinschaftsstand präsentiert. Für die meisten KubanerInnen sind Bücher aus dem Ausland aber unerschwinglich – mit 500 Pesos entsprechen die Anschaffungskosten einem durchschnittlichen Monatsgehalt.

Die wichtigsten Zahlen zur Messe und dem Leseverhalten der KubanerInnen liefert das börsenblatt, die junge Welt gönnt der kubanischen Buchmesse gleich ein ganzes Online Spezial mit einigen sehr interessanten Artikeln über einen Buchmarkt, der mit dem deutschen nicht viel gemein hat.

Deutschlands schwierigstes Buch

„Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, daß das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies“. So harmlos beginnt das umstrittenste Buch Deutschlands. Seit 08.01. ist Mein Kampf in einer kommentierten Ausgabe wieder im Handel. Theoretisch zumindest. Von der 4.000 Exemplare großen Startauflage wurden 15.000 vorbestellt – wer jetzt noch keins hat, muss auf einen Nachdruck warten.

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Die Reaktionen darauf sind erwartbar kontrovers. Die großen Filialisten Thalia und Hugendubel meldeten, sie wollten das Buch nicht in ihren Läden vorrätig haben, auf Nachfrage aber bestellen. So verfahren wohl die meisten Buchhandlungen. Währenddessen ist (ebenso erwartbar) eine Debatte darum entbrannt, ob man das Buch überhaupt verlegen darf und ob man es dann auch lesen darf. Die Stimmen, die eindeutig dagegen sind, sind allerdings rar. Charlotte Knobloch hält für unabsehbar, was der Text bewirken wird und sieht die neue Edition eher kritisch. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, hält die Entscheidung dagegen für richtig – er verspricht sich davon, dass der Mythos um das Buch endlich aufgelöst wird. Und dieser Ansicht scheinen auch viele andere zu sein. „Wer hat Angst vor einem Buch?“ fragt Nils Makward in der Zeit und auch Timur Vermes, Autor von Er ist wieder da spricht sich dafür aus, dass das Buch wieder verlegt und auch gelesen werden sollte.

Tatsächlich ist um das Buch in den letzten Jahrzehnten ein gewaltiger Mythos gewachsen. Ich besitze, wie viele wahrscheinlich, die früher mal gängige Ausgabe in blau mit Reichsadler vorne drauf aus Omas Haushaltsauflösung. Ich wollte die auch eigentlich lesen, bevor genau diese Debatte losgeht, von der ich hier gerade schreibe. Aber ich bin nach nicht ganz einem Viertel grandios gescheitert. Ich fand es mühsam zu lesen und wirr geschrieben und erschwerend hinzu kam, dass ich Personen nicht kannte und Bezüge nicht verstand und irgendwann keine Lust mehr hatte, mehr wikipedia als eigentlichen Text zu lesen. In der Zeit aber, in der ich versuchte, das Buch zu lesen, lag es auf meinem Küchentisch. An diesen setzte sich ein Gast in der Absicht, an eben dieser Stelle seinen Kaffee abzustellen. Und weigerte sich, das Buch anzufassen. Ein stinknormales Buch, ein bisschen Papier, ziemlich angegilbt, Bindung nicht mehr ganz frisch, Stockflecken. Als könnte alles Böse, das darin steht, durch Berührung auf ihn übergehen. Ich musste es für ihn wegräumen. Das ist halt großer Quatsch.

Auch die Kundschaft war in den letzten beiden Tagen ziemlich unentspannt mit diesem Buch. „Es gibt da ja jetzt diese kommentierte Ausgabe… Sie wissen schon….“ Gute Frau, da müssen sie schon etwas deutlicher werden. Brauchen Sie den Palandt? Hab ich natürlich nicht gesagt. Hätte ich aber gerne nach dem 30. Mal. „Das war ja jetzt 70 Jahre verboten!“ war der andere Satz, den ich gestern wahrscheinlich noch häufiger gehört habe als „Wie lange haben Sie denn heute auf?“. 16 Uhr und nein, war es nicht. Der Freistaat Bayern hatte das Urheberrecht und sich entschieden, Mein Kampf nicht zu drucken. Das dürfen nämlich die Inhaber von Urheberrechten und sonst keiner. Deswegen darf ich auch nicht einfach Lindgren, Mann oder Tolkien drucken und verkaufen. Also ja, es war mir und vielen anderen Personen nicht erlaubt, das Buch zu drucken, aber so ist das eben mit diesem ärgerlichen Urheberrecht.

Jetzt allerdings darf man es tatsächlich auch nicht einfach unkommentiert nachdrucken, der Freistaat Bayern sieht das Werk als volksverhetzend an, räumt aber auch ein, dass das Buch eine historisch relevante Quelle ist und dementsprechend Interessierten zugänglich gemacht werden sollte. Und seien wir mal realistisch – wer Mein Kampf haben wollte, hat es doch sowieso schon. Entweder gebraucht oder als Nachdruck aus einem Land mit weniger langen Urheberrechtslaufzeiten. Oder aus einem illegalen Nachdruck. Überraschenderweise halten sich nämlich gar nicht alle an alle Gesetze. Wer nicht im Ausland bestellen will oder nahe genug an der Grenze wohnt, kann es sich auch einfach runterladen. Und dann steht es auch in einigen Bibliotheken. Ich glaube nicht, dass eine Horde Hitler-Fans sehnlichst auf diese Veröffentlichung gewartet hat um endlich lesen zu können, was drin steht. Die kommentierte Ausgabe ist interessant für alle mit historischem Interesse – ob sie gut ist, weiß ich nicht und werde ich auch nicht beurteilen können. Lesen konnte man Mein Kampf auch schon in den letzten siebzig Jahren und wer an Hitlers unkommentierten Ansichten interessiert ist, kann sich wahrscheinlich jede relevante Rede und einiges mehr bei youtube angucken.

Bleibt die Frage: Darf man mit Mein Kampf Geld verdienen? Das IfZ wird damit sowieso erstmal nicht so irre viel verdienen. Ein nicht ganz kleines Team hat über Jahre an dieser Ausgabe gearbeitet – billig war das sicher nicht. Und eine Förderung durch das Land Bayern wurde schon vor einiger Zeit eingestellt. Irgendwo habe ich gelesen, dass amazon die Einnahmen aus dem Verkauf spenden will. Leider habe ich vergessen wo und finde bei amazon selbst keinen Hinweis darauf. Die Frage, ob man mit historischer Quellenarbeit Geld verdienen darf ist ja eigentlich hinfällig. Aber darf man mit Hitler Geld verdienen? Profitiert man damit nicht irgendwie von ihm, wenn auch sehr indirekt? Die Frage gebe ich ab an Guido Knopp.

Was heißt eigentlich schiefgelesen?

Ein schiefgelesenes Buch ist ein Buch, dessen Buchblock (das ist die Gesamtheit der zusammengeklebten oder -gebundenen Blätter) in eine Richtung verschoben ist, meistens nach rechts, was mit der Leserichtung zu tun hat. Der Buchblock ist also, wenn man draufguckt, kein Rechteck mehr sondern eher eine Raute.Sehr schön demonstriert wird das von diesem Hardcover:

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Ein besonders garstiges Exemplar ist dieses Buch hier, das sich nicht mal mehr zur Raute aufraffen kann:

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Es ist ein Leseexemplar von Kushners Flammenwerfer und nicht nur schief- sondern auch ein bisschen rundgelesen und außerdem dreckig. Ich selbst habe das gemacht aber so, liebe Kinder, geht man eigentlich nicht mit Büchern um.

Ob ein Buch nach einmaliger Lektüre schiefgelesen ist oder nicht, hängt zum einen damit zusammen, wie vorsichtig man damit ist. Leseknicke, also diese Rillen im Buchrücken, begünstigen einen schiefen Buchblock enorm, weil sie die Leimung an eben diesen Stellen brechen und das ganze damit weniger stabil wird. Wer sein Buch verkehrt herum aufgeschlagen auf einen Tisch legt, bettelt geradezu darum. Aber auch gebundene Bücher können schiefgelesen sein, wenn sich nämlich die Bindung durch häufiges lesen oder nicht optimale Lagerung lockert.

Ob ein Buch am Ende noch hübsch ist oder nicht, hängt auch mit der Qualität in der Herstellung zusammen. Flammenwerfer aus dem Beispiel oben ist eigentlich ein solide gebundenes Hardcover. Was der Verlag aber an Leseexemplaren massenweise unters Buchhändler-Volk wirft, darf gerne etwas günstiger und geklebt sein, ist ja nicht für die Ewigkeit. Und dann ist es am Ende eben schiefgelesen.

Reparieren kann man das übrigens nicht. Hardcover kann man manchmal noch etwas geraderücken, aber ein schiefgelesenes Taschenbuch ist verloren.

Was ich noch zu Pirinçci sagen wollte

Viel Aufregung war in den letzten Tagen um Akif Pirinçci und seine Bücher, ausgelöst durch seine Rede am Montag. Sein neues Buch, Die große Verschwulung hätte vorgestern bei manuscriptum erscheinen sollen, seit heute ist es tatsächlich auch lieferbar. Zumindest beim Verlag, praktisch jeder andere Vertrieb hat sich ausgeklinkt. Bei amazon, thalia, libri und Co sucht man vergebens nach dem Titel. Auf die Bestsellerlisten wird es das Buch also wohl nicht schaffen, nachdem Deutschland von Sinnen sich im letzten Jahr wochenlang dort gehalten hat.

Seit die Random House-Gruppe am 20.10. angekündigt hat, alle seine Titel mit sofortiger Wirkung aus der Auslieferung zu nehmen, verschwinden auch Felidae und die anderen Bücher Pirinçcis aus immer mehr Katalogen.

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Frankfurter Buchmesse 2015 – Ehrengast Indonesien

Heute fällt der Startschuss für die Frankfurter Buchmesse, Gastland ist in diesem Jahr Indonesien mit dem Slogan „17.000 Inseln der Imagination„. Verglichen mit den letzten Jahren ist die Anzahl der Publikationen aus dem Gastland sehr gering. Letztes Jahr, als Finnland Ehrengast war, zauberte nahezu jeder Verlag irgendeinen Titel aus dem Hut und ein Plakat noch hinterher. Dieses Jahr fällt es den Verlagen merklich schwerer.

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