Meine Bücher für die letzten Winter – und die ersten Frühlingstage

2017 hat damit angefangen, dass ich etwas gewonnen habe und sogar ein Buch! Beim Geburtstags-Gewinnspiel von Poesierausch gab es Johnny und Jean von Präauer zu gewinnen und ich hatte Glück, was mich natürlich sehr gefreut hat. Wird sofort gelesen!

Auch ein Sachbuch steht dieses mal auf der Liste, nämlich Gift of the Crow von Marzluff. Marzluff kenne ich aus einigen Dokus über Krähen, die gucke ich mir erstaunlich oft an. Ich finde das ja super Vögel, auch wenn sie sehr laut werden können. Ich bin gespannt, was es noch über sie zu sagen gibt.

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Außerdem habe ich vor einiger Zeit schon des Leseexemplar von Boyles Die Terranauten bekommen. Die Rezensionen, die ich bisher in anderen Blogs gelesen habe, waren tendenziell positiv, es gab aber auch durchaus sehr kritische Stimmen. Mal sehen, wie ich es finden werde.

Auch mit dem WPF-Projekt geht es natürlich weiter (und bald kommen, versprochen, auch die ersten Besprechungen dazu). Dieses mal stehen gleich fünf Kandidatinnen auf meiner Liste. Ausgewählt habe ich wieder Autorinnen, die mindestens drei mal nominiert waren.

White Teeth von Zadie Smith (2000) ist ja eigentlicht schon ein moderner Klassiker, den ich aber noch nicht kenne. Der Klappentext verrät mir nur, dass es um Freundschaft, Liebe, Krieg und drei Kulturen geht. Dann lasse ich mich mal überraschen.

Ali Smith und ich sind ja Big Love. Also von meiner Seite aus, sie hat bisher sehr wenig Interesse gezeigt. Mit Hotel World war sie auch schon nominiert und hat 2015 mit How To Be Both gewonnen. Beide gelesen, beide geliebt, fehlt noch The Accidental (2006). Der Roman spielt im Sommerhaus der Familie Smart, vor deren Tür eines Tages die unerwartete Amber steht und die Leben aller auf den Kopf stellt.

Sarah Waters war insgesamt drei mal nominiert und ich habe noch nie was von ihr gelesen. 2002 stand Fingersmith auf der Shortlist, das von Sue handelt, die als Waise 1862 in London aufwächst und sich als „Fingersmith“, als Taschendiebin durchschlägt. Ich lese extrem selten historische Romane, das könnte eine nette Abwechslung werden und ich habe auch schon ein paar sehr positive Meinungen dazu gehört.

Anne Tyler war auch schon oft nominiert, unter anderem mit A Spool of Blue Thread, das ich solide aber auch nicht unbedingt herausragend fand. In Ladder of Years läuft im Strandurlaub die 40jährige Cordelia im Badeanzug einfach los und immer weiter. Mehr weiß ich auch noch nicht. Ich hoffe, sie zieht sich irgendwann was über und verkühlt sich nicht.

Ann Patchett war unter anderem 1998 mit The Magician’s Assistant nominiert. Auch von ihr habe ich noch nie was gelesen. Sabine, seit 20 Jahren mit einem Zauberer verheiratet, dessen Assistentin sie auch ist, wird plötzlich Witwe. Im Nachlass ihres Mannes entdeckt sie nicht weniger als eine falsche Identität und eine Familie, von der sie nichts wusste.

Das sind also die Bücher, die mich über die nächsten Wochen begleiten werden. Ich muss mich nochmal in der Heimat blicken lassen, ich muss umziehen, ich muss mich in einer neuen Stadt zurechtfinden und ich muss nen neuen Job anfangen. Wahrscheinlich brauche ich absurd lange für diesen Stapel, aber wir werden sehen. Und vielleicht ist ja schon das erste Buch dabei, das ich draußen lesen kann. Auf meinem neuen Balkon (!). Kennt denn von euch schon jemand was davon?

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6 Gedanken zu “Meine Bücher für die letzten Winter – und die ersten Frühlingstage

  1. Juliane 2. März 2017 / 16:26

    Ich hoffe inständig, dass dir „Johnny und Jean“ genauso gefällt wie mir. Bin gespannt auf dein urteil! 🙂

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  2. literaturreich 2. März 2017 / 18:08

    Zähne zeigen ist ein richtig tolles Buch. Kleine Abschiede ist eines der wenigen Bücher von Ann Tyler, die ich einfach liebe, das ich noch nicht gelesen habe. Insgesamt finde ich deine Auswahl sehr spannend und bin auf deine Besprechungen sehr gespannt. Viel Lesevergnügen!

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  3. dj7o9 2. März 2017 / 18:09

    Wow – ich kenne einige davon 🙂
    Ich liebe die Romane von Sarah Waters „Fingersmith“ finde ich großartig und nach der Lektüre empfehle ich Dir den Film „The Handmaiden“, die koreanische Verfilmung, die ich grandios fand.

    „The Magician’s Assistant“ hat mich nicht so vom Hocker gehauen:
    https://bingereader.org/2014/06/16/the-magicians-assistant-ann-patchett/
    Meines Erachtens ist „Bel Canto“ ihr bester Roman, auch „Run“ fand ich deutlich besser, aber vielleicht gefällt es Dir 🙂

    „White Teeth“ fand ich sehr gut, allerdings ist die Lektüre schon so lange her, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern.

    Wünsche viel Spaß mit der Lektüre auf dem Balkon … oh und „Johnny und Jean“ würde ich auch gerne lesen.

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    • Marion 2. März 2017 / 18:24

      Stimmt, ich erinnere mich dunkel, vor einiger Zeit schon mal irgendwo gelesen zu haben, dass du „Fingersmith“ so gut fandest. Der Film klingt auch interessant, den behalte ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf.

      Von Patchett habe ich noch gar nichts gelesen, „Bel Canto“ wird aber auch Teil des Leseprojekts sein. Dieses hier scheint deiner Beschreibung nach ja wirklich ein wenig absurd zu sein…

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  4. Timo Luks 4. März 2017 / 16:41

    Ich bin gespannt, wie Dir „White Teeth“ gefällt. Ich fand es klasse, aber ich bin auch ein glücklicher Zadie Smith-Leser, sie scheint meinem Eindruck nach aber in der Welt der Leser_innen ja etwas zu polarisieren …

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