Preis der Leipziger Buchmesse 2016

Heute ist der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen worden.

In der Kategorie Belletristik geht er an Guntram Vesper für Frohburg, einen umfangreichen Roman angesiedelt in seiner ostdeutschen Heimatstadt.

Der Preis für Sachbuch/Essayistik geht an Jürgen Goldstein für sein Sachbuch über den Entdeckungsreisenden Georg Forster, erschienen bei Matthes & Seitz.

Mit Brigitte Döbert darf sich auch eine Frau über eine Auszeichnung freuen und zwar für ihre Übersetzung von Die Tutoren aus dem Serbischen. Der 768 Seiten-Roman erscheint, wie auch Frohburg, bei Schöffling.

Ich hatte in der Belletristik ja eine Wette auf Stockmanns Fuchs laufen und habe in meiner Überzeugung, Recht zu haben, auch gleich mal einen Stapel eingekauft. Ich sollte mit diesen Literatur-Preis-Wetten aufhören, ich liege jedes einzelne Mal völlig daneben.  Also sollte der jetzt plötzlich überall ausverkauft sein, bei mir gibt’s noch welche…

Wie auch bei der Frankfurter Buchmesse ist Voice Republic vor Ort um die wichtigsten Ereignisse mitzuschneiden. Dort kann man sich die Preisverleihung anhören, aber auch die Präsentation der Nominierten in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung.

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5 Gedanken zu “Preis der Leipziger Buchmesse 2016

  1. Christina 20. März 2016 / 10:34

    Hast du Der Fuchs gelesen? Ich war bei einem Autorengespräch auf der Messe zu Besuch und ich muss sagen, ich war schon nach 10 Minuten total gelangweilt. Nun habe ich keine Lust mehr, das Buch zu lesen. Viel mehr reizt mich Der goldene Handschuh, Heinz Strunk war wirklich toll.

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    • March Hare 20. März 2016 / 12:42

      So langweilig? Das ist ja schade. Gelesen hab ich es auch noch nicht. Allerdings hab ich bei bei buzzaldrin eine sehr enthusiastische Besprechung gelesen und eine Kollegin, die es gerade liest, ist ganz begeistert. Ich hab bisher nur mal reingeguckt, der erste Eindruck war aber gut.
      Heinz Strunk mag ich grundsätzlich sehr gerne, beim Handschuh kriegt mich die Story bisher aber noch nicht.

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      • Christina 20. März 2016 / 14:48

        Ja, schade vor allem, weil ich den Roman gern lesen wollte. Trotz der vielen Seiten, die mich etwas abschrecken. Vielleicht sollte ich es mir nochmal überlegen, nicht nur auf Blogs wurde er gelobt.

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      • serendipity3012 20. März 2016 / 19:30

        Beim Handschuh überlege ich noch… Eigentlich schreckt mich die Story eher ab, aber ich höre überall nur Gutes… Du bist bisher nicht begeistert?

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        • March Hare 20. März 2016 / 19:40

          Ich hab es angelesen – ich mag, wie Strunk schreibt und ich denke, dass es objektiv ein wirklich gutes Buch ist. Es ist aber eben auch brutal, wie sollte man es bei der Geschichte eines Mörders auch anders erwarten. Das kann ich generell nie gut ab und im Moment hab ich so gar keine Lust auf Düsteres.
          Aber das sind wirklich absolut subjektive Abneigungen, die nichts daran ändern, dass das ein gut und interessant geschriebenes Psychogramm ist und lesenswert für alle, die weniger flatterhafte Nerven haben.
          Im Grunde ist es also wie bei dir – ich glaube, dass ich da was verpasse, aber mit der Story kann ich mich einfach nicht anfreunden.

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